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Rückblick auf das Panel-Event von FEMNA, mkk und Nexxt Level am 15. Januar: Wie gelingt geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung?

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„Wenn du schnell gehen möchtest, geh allein.
Wenn du weit gehen möchtest, geh gemeinsam.“

Mit diesem Sprichwort eröffnete Maxie Matthiessen das gemeinsame Event der FEMNA Group, der mkk – meine Krankenkasse und Nexxt Level by Vita Health Media am 15. Januar in Berlin.
Das Sprichwort bringt das Ziel der Veranstaltung auf den Punkt: Geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung gelingt nur gemeinsam.

Vertreter*innen aus Politik, Medien, Krankenkassen, Forschung und Gesundheitsversorgung kamen im B-part am Gleisdreieck zusammen, um sich zu vernetzen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Der Raum war nahezu vollständig besetzt – das Interesse groß und der Austausch intensiv.

Im Zentrum stand eine zentrale Frage: Wie kann geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung gelingen?

Warum dieses Thema so dringend ist

Frauen werden im Gesundheitssystem noch immer anders – und häufig schlechter – versorgt. Symptome werden später ernst genommen, Diagnosen verzögern sich und viele medizinische Standards orientieren sich am männlichen Körper. Die Folgen sind spürbare Versorgungslücken, etwa bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Endometriose, chronischen Schmerzen oder hormonellen Beschwerden.

Ziel des Events war es, Bewusstsein zu schaffen, Initiativen sichtbar zu machen und den Austausch zwischen relevanten Akteur*innen zu stärken.

Stimmen zum Auftakt

Nach der Begrüßung von Maxie Matthiessen, Gründerin von FEMNA, sprach Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine Krankenkasse, über die Verantwortung von Krankenkassen, geschlechtersensible Gesundheitsversorgung aktiv mitzugestalten.

Paneldiskussion: Wo liegen die größten Hebel?

Im Mittelpunkt des Events stand die Paneldiskussion mit Expert*innen aus Forschung, Versorgung, Medien und Krankenkassen. Auf dem Podium diskutierten:

  • Prof. Dr. Sylvia Thun, Berlin Institute of Health, Charité
  • Julia Rotherbl, Chefredakteurin Apotheken Umschau
  • Dr. Ute Wiedemann, Vorständin der DAK-Gesundheit
  • Dr. med. Martina Waldherr, Notfallärztin, Leiterin Projekt “Culture, Sex & Gender in der Notfallmedizin”
  • Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine krankenkasse

Moderiert wurde die Diskussion von Nicole Lauscher von Vita Health Media.

Gemeinsam diskutierten sie unter anderem:

  • wo geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung heute steht,
  • welche strukturellen Hürden bestehen,
  • und welche Rolle Politik, Medien, Krankenkassen und Forschung dabei spielen.
  • und: Was ist der größte Hebel für echte Veränderung?

Video: Stimmen aus dem Panel

Im Rahmen des Events wurden einige der Panelistinnen interviewt. In kurzen Statements beantworten sie die Frage:

Was ist der größte Hebel, um geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung zu ermöglichen?

🎥 Das Video mit ausgewählten Stimmen findest du hier:

Was das Event gezeigt hat

Das Event hat gezeigt: Geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung entsteht durch Dialog, Vernetzung und gemeinsame Verantwortung. Wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, entstehen neue Impulse – und die Basis für eine nachhaltige Veränderung.

Danke an alle Beteiligten

Ein großes Dankeschön an unsere Co-Hosts mkk – meine Krankenkasse und Nexxt Level by Vita Health Media sowie an alle Speaker*innen und Gäste. Gemeinsam machen wir Frauengesundheit sichtbar und treiben Gleichstellung in der Medizin voran.

Denn geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung ist Zukunft.

*Wir sprechen von Frauengesundheit, schließen dabei aber niemanden aus. Geschlechtergerechte Medizin betrifft alle Menschen.